Studien Wohnraumversorgung

Die Hamburger Wohnraumversorgung hat viele Gesichter. Es gibt Engpässe vor allem im Segment der preiswerten Wohnungen und die Zahl der sozial gebundenen Wohnungen ist stark rückläufig. Das erschwert die Vermittlung von Nachfragern mit besonderen Zugangsschwierigkeiten auf dem Wohnungsmerkt, z.B. Menschen, die nicht über die nötigen materiellen Ressourcen verfügen aber auch Personen mit anderen Handicaps: z.B. mit Behinderungen und psychischen Beeinträchtigungen.

Auch die Wohnraumangebote für neue, selbstorganisierte Wohn-Pflege-Gemeinschaften als Alternative zur klassischen Unterbringung in Wohneinrichtungen bleibt in Hamburg hinter dem Bedarf zurück. Gleiches gilt für neue Wohnformen, deren Zuwachs in den letzten Jahren nicht bedarfsdeckend gewesen ist.

Hier sieht STATTBAU seine Aufgabe darin, auf bestehende Mangelsituationen hinzuweisen und die Vielfalt des Wohnens in der Hansestadt zu erweitern.