Realisierte Projekte

vor der Sanierung

Energetische Gebäudesanierung

Das freistehende Einfamilienhaus Baujahr 1954 wurde im Jahr 2011 energetisch saniert. Der Massivbau mit Klinkerfassade hat 2 Vollgeschosse und ist unterkellert. Im Zuge der Sanierung wurde das Dachgeschoss ausgebaut, so dass sich die beheizte Wohnfläche von 122m² auf 156m² erhöht hat. Der sanierungsbedürftige Balkon wurde entfernt, somit wurde diese Wärmebrücke beseitigt und es werden höhere solare Gewinne im Erdgeschoß erzielt. Die größten Energieverluste stellen die Außenwände, das Dach und die Fenster dar. Die Fassade wurde mit einem von außen angebrachten Wärmedämmverbundsystem versehen, die Dachfläche wurde von innen durch Zwischen- und Untersparrendämmung verbessert  und die alten Holzfenster durch wärmeschutzverglaste Holzfenster ersetzt. Zusätzlich wurde eine Kellerdeckendämmung angebracht. Durch die erneuerte Heizungsanlage wird der Heizwärmebedarf um 77% verringert und zusätzlich erhält die Warmwasserversorgung Unterstützung durch eine Solaranlage. Durch die Installation einer Abluftanlage wurden die Verluste beim Lüften verringert.

tl_files/stattbau/Bilder/architektur_und_energieberatung/Nachher_klein.JPG
Nach der Sanierung

 

 

Prima-Klima-Kampagne der IBA Hamburg 2013

tl_files/stattbau/Bilder/architektur_und_energieberatung/primaklima.jpg

„Stadt im Klimawandel“ ist eines der Leitthemen der IBA (Internationalen Bauausstellung Hamburg 2013). Mit rund einem Viertel sind die privaten Haushalte ein wesentlicher Energieverbraucher. Besonders bei älteren Gebäuden liegt ein erhebliches Einsparpotential.
Deshalb entwickelte die IBA die Kampagne „Prima Klima-Anlage“, die Hauseigentümern auf der Elbinsel attraktive Angebote auf dem Weg zum sanierten, energiesparenden KLIMA_HAUS machte: ein ermäßigter Hamburger Energiepass und Förderung für die energieeffiziente Sanierung. Durch finanzielle Unterstützung und Beratung wurden private Hauseigentümer angeregt, ihre Gebäude zu sanieren.
Um die IBA-Exzellenzkriterien zu erfüllen mussten folgende Maßnahmen durchgeführt werden: Dämmung von Dach, Außenwänden und Kellerdecke, Austausch der Fenster in einer Qualität nahe des Passivhaus-Standards, Einsatz einer kontrollierten Wohnungslüftung mit Wärmerückgewinnung, Heiz- und Warmwasserversorgung mit überwiegend erneuerbaren Energien, Bau einer Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung.

Die STATTBAU Hamburg Architekten übernahmen für die Prima-Klima-Kampagne der IBA die Qualitätssicherung und Kontrolle der Energie effizienten Baumaßnahmen. Projekt-Beispiele:

Schumacher Bau Wilhelmsburger Straße
Ein denkmalgeschütztes Wohnhaus mit insgesamt 44 Wohnungen, das 1926 mit anderen durch Fritz Schumacher auf der Veddel erbaut wurde, wurde in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutzamt saniert. Die Besonderheit bei diesem Projekt ist, dass die baulichen Eingriffe den Backstein-Fassaden kaum anzusehen sind. Das Projekt ist somit ein gutes Beispiel dafür, dass historische Backsteinfassaden und energetische Sanierung keine Gegensätze sein müssen.

Einzeleigentümer in der Neuenfelder Straße und Auf der Höhe sanierten ihre Gebäude und erreichten durch die Baumaßnahme  erhebliche Verbesserung der Wohnqualität und vor allem  Energieeinsparungen.

Jugendhilfe an Bord – Gangway e.V.
Im Reiherstieg betreibt der Jugendhilfeträger Gangway e.V. eine Pontonanlage für Angebote der stationären Jugendarbeit. Die Sanierung der Pontons erfolgte mit angeleiteter Selbsthilfe u.a. durch die Jugendlichen. Sanierungsbeginn im Frühjahr 2011, Fertigstellung Frühjahr 2013
(Architektur und Bauleitung STATTBAU Hamburg Manfred Gerber, Angela Dabkiewicz, Mathias Gerber)

tl_files/stattbau/Bilder/architektur_und_energieberatung/130808_Gangway2.JPGtl_files/stattbau/Bilder/architektur_und_energieberatung/130808_ponton_undine.jpg