Die Mietergenossenschaft als ein Modell für selbstbestimmte Sanierung und Verwaltung von Wohnraum

Sabine Raab

Hamburg ist die Stadt in der Bundesrepublik, in der die Genossenschaftsbewegung seit 1980 eine Renaissance erlebt hat. Seither wurden 20 neue Wohnungsbaugenossenschaften gegründet. Überwiegend sind es kleine Genossenschaften, die Mietern in neuen Wohngruppenprojekten ein sicheres rechtliches Dach geben.

Eine Besonderheit stellt da die Mietergenossenschaft Falkenried-Terrassen eG dar. Hier wurden Anfang der 90er-Jahre 324 Wohneinheiten einer denkmalschutzwürdigen Siedlung aus dem Bestand der ehemaligen Neuen Heimat in die Selbstverwaltung der Mieter und Mieterinnen übertragen und anschließend mit öffentlichen Mitteln saniert. Sabine Raab dokumentiert in ihrer Diplomarbeit den langen Prozess, bis es zum Erhalt der Häuser kam und bewertet die Rolle, die die Mietergenossenschaft auch in anderen Fällen der Privatisierung gefährdeter Wohnungsbestände spielen kann.


Diplomarbeit, Kiel 2000
222 Seiten

Bei Interesse an der Diplomarbeit bitte an STATTBAU HAMBURG wenden.

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